
Quelle: "DerStandard" vom 12.4.2010
Hier wieder ein schönes Beispiel, wie mit solchen Themen umgegangen wird. Abgesehen von der offensichtlich weiblichen Logik, die in "Ich wollte seinen Penis verbrennen, damit er nur mir gehört" steckt, fällt die nette Werbeeinschaltung im Artikel auf: "Viele nette Frauen hier kennen lernen!"
Interessant auch einige der Postings zu diesem Artikel, die völlig undenkbar wären, wenn ein Mann seine Frau verbrannt hätte.
Hier einige ausgewählte Beispiele:
"Falls es Ihnen entfallen ist: über 60% der Frauen und Kinder werden von männlicher und hauptsächlich häuslicher Gewalt bedroht" (Eine Aussage, die jeder faktischen Grundlage entbehrt)
"woa sicher a hoaße nocht " (Gewalt gegen Männer ist auch dann noch lustig, wenn sie tödlich endet"
"Wenn ein brennender Penis ein ganzes Haus abfackelt, muss das ja ein Riesending gewesen sein. Vielleicht hatte die Frau einfach Angst davor."
"Jaja, wenn die Zündschnur zu kurz ist, brennt halt das ganze Haus ab!"
Man stelle sich den Vorfall mit umgekehrten Geschlechtern vor. In diesem Fall würden die beiden letzten Postings sofort von jemandem gemeldet und unmittelbar danach entfernt. Mit heutigem Datum - und seither ist mehr als 1 Monat vergangen - sind diese Postings immer noch online.
Link zum Artikel: http://derstandard.at/1269449426329/Prozess-Australierin-zuendete-Penis-ihres-Mannes-an#forumstart
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