Sonntag, 2. Mai 2010

Warum mache ich diesen Blog?

Männer und Frauen sollten gleiche Rechte und Pflichten haben, wenn sie das möchten. Sie sollten aber auch unterstützt werden, wenn sie asymmetrische Vereinbarungen treffen.
Immer noch ist beides nicht der Fall. Das gilt für beide Geschlechter. Männer und Frauen nehmen jeweils Vorteile für sich in Anspruch, die großteils nur dem eigenen Geschlecht zustehen.
Frauen verweisen auf ihre Benachteiligungen zu Recht seit Jahrzehnten und haben damit erstaunliche Erfolge erzielt. Männer haben ihre Benachteiligungen noch nicht als solche erkannt oder finden sich eher damit ab als Frauen.
In letzter Zeit fällt vermehrt auf, dass in der Geschlechterdiskussion nicht mehr faktenbasiert gearbeitet wird.
Vielmehr werden seitens einer Gruppe von Frauen, die für sich in Anspruch nehmen, den Feminismus zu repräsentieren, Klischees, Halbwahrheiten, verkürzte Darstellungen, unbewiesene Behauptungen und manchmal sogar bewusste Falschdarstellungen und ähnliches mehr benutzt werden, um ihren Standpunkt zu verteidigen.
Nicht dass es das nicht auch seitens der Männer gäbe, allerdings sind die Frauen aktiver darin, das zu korrigieren.
Ich will hier versuchen, Fakten zu sammeln, die helfen weg zu kommen von der fruchtlosen Diskussion „Frauen sind gut und Opfer, Männer haben die Macht und nutzen das schamlos aus“ hin zu einer fairen Sicht auf die Benachteiligung beider Geschlechter.
Nur wenn beide Geschlechter anerkennen, dass sie sich gegenseitig ergänzen und daher auch in ihren jeweiligen geschlechtsspezifischen Nöten unterstützen sollten, kann die Geschlechterdiskussion auf eine neue Ebene gehoben werden, die weder Männer noch Frauen diffamiert, so wie das derzeit der Fall ist.

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